Damals:

Mit dem Umzug nach Moritzburg 1899 wurde die „Brüderanstalt“, dem damaligen pädagogischen Ansatz entsprechend, in einen Wohnbereich für Jungen und Mädchen gegliedert (siehe Station Nr. 2). Integriert in den „Knabenhof“ war die gemeinsame Schule und die Anstaltskapelle. Im „Mädchenhof“ befand sich das Wirtschaftsgebäude mit Wäscherei, Küche und großem Speisesaal.
Verbunden waren die beiden „Siedlungen“ durch eine ca. 100 Meter lange Kastanienallee, zu deren beiden Seiten Landwirtschaft und Gartenbau betrieben wurden. Hier arbeiteten die Mädchen und Jungen außerhalb ihrer Schulzeit. Gärtnerische und landwirtschaftliche Tätigkeiten waren ein wesentlicher Grundstock für das wirtschaftliche Bestehen einer sozialen Einrichtung.

Heute:

Heute stehen die größten Flächen davon unter Landschaftsschutz.

Galerie

Um 1900, Blick zum Knabenberg aus Richtung Norden, vor der Bepflanzung der Allee mit Kastanien